Tilman Boller

Tilman Boller

Background

Was hast Du vor Deiner Zeit bei Heidelberg Mobil gemacht?

Zu meinem Geografie-Studium bin ich über ein Praktikum im Landesdenkmalamt Karlsruhe gekommen. Als Schwerpunkt habe ich Geoinformatik gewählt. Kurz vor dem Diplom habe ich für sechs Monate ein Praktikum bei Heidelberg Mobil absolviert, in dessen Rahmen ich eine kleine Applikation auf Java-Basis fertiggestellt habe. Anschließend wurde ich als wissenschaftliche Hilfskraft übernommen und habe dabei gemerkt, dass ich mich für den Bereich Vertrieb interessiere. Ich habe mich dann erfolgreich auf eine vakante Position im Vertrieb beworben.

Aktuelle Tätigkeit

Was ist Deine Rolle bei Heidelberg Mobil und wie können wir uns einen typischen Arbeitstag vorstellen?

Als einer der Gründer von peelytics widme ich mich im Moment gemeinsam mit einem kleinen Team ausschließlich der Weiterentwicklung dieses Projekts. peelytics basiert auf einer Mitarbeitererfindung mit revolutionärem Konzept: Spielen, Spaß haben und gleichzeitig den Gesundheitszustand überwachen, indem medizinisch relevante Parameter analysiert werden. All das in einem weiteren Betätigungsfeld von Heidelberg Mobil: Dem Internet der Dinge.

Was schätzt Du an Deiner Arbeit?

Die Firma gibt ihren Mitarbeitern immer wieder Freiräume, sich zu entfalten, und auch die Möglichkeit, Dinge ausprobieren zu dürfen – sowohl was eigene Aufgaben angeht als auch die Themen, denen wir uns widmen. Für mich sind dies sehr anregende Themen, mit denen ich mich gerne auch privat befasse. Die Kollegialität und die ungezwungene, offene und lockere Atmosphäre im Haus haben mich von Anfang an begeistert. 

Welche Stationen gab es auf Deinem beruflichen Weg?

Die vertriebliche Ausrichtung zieht sich wie ein roter Faden durch meine Karriere – mal war der Faden dicker, mal dünner. Meinen persönlichen Durchbruch hatte ich als wissenschaftliche Hilfskraft auf der CeBIT, auf der ich einen guten Eindruck hinterlassen habe. Als ich begonnen habe, mobile Applikationen zu verkaufen, gab es noch gar keinen Markt dafür. Das war äußerst schwierig, weil den Kunden der Glaube an die mobile Anwendung der Zukunft noch fehlte, aber es war auch eine sehr spannende Zeit. Mit dieser Erfahrung im Rücken habe ich mich verstärkt dem Business Development zugewandt. Es folgte ein kurzer Ausflug ins Produktmanagement, nach dem ich dann das Projektmanagement für Messe-Applikationen übernahm. Meine neue Position als Business Manager Venue brachte eine massive Verantwortlichkeitssteigerung mit sich. Neben der Verantwortung für das Team war ich dann auch für die Geschäftszahlen verantwortlich. In den zwei Jahren vor peelytics habe ich als Leiter von Marketing/Vertrieb die strategische Ausrichtung des Unternehmens aus vertrieblicher Sicht begleitet sowie Team und Kollegen bei der Erfüllung der strategischen Ziele unterstützt.

Wie hat Dich Heidelberg Mobil bei dieser Entwicklung unterstützt? 

Als das Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckte, ergaben sich die Positionen und Verantwortlichkeiten der wenigen KollegInnen mehr oder weniger von allein – man suchte sich seine Aufgabenbereiche selbst. Mit der Besetzung einer Personalverantwortlichen gewann die Betreuung und Karriereförderung durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen stark dazu. An Heidelberg Mobil schätze ich ganz besonders, dass man die Chance bekommt, den gewünschten Karrierepfad auch zu gehen. 

Sonstiges

Was würdest Du Interessierten mit auf den Weg geben, die eine Karriere bei Heidelberg Mobil anstreben?

Sie sollten genau reflektieren, ob das Prinzip des Self-Starters etwas für sie ist. Wer so tickt, kann es bei Heidelberg Mobil extrem weit bringen. Eine gewisse Hands-on-Mentalität bringt schon den ersten Pluspunkt. Die Person muss allerdings auch mit den Turbulenzen umgehen können, die eine so dynamische Umgebung mit sich bringen kann. Interesse für unsere Themen setzen wir voraus, über Kreativität freuen wir uns.